Bei Sterzing und Umgebung gibt es viele Rafting Angebote. Der Eisack verlockt nahezu eine Tour mit dem Boot bis nach Franzensfeste
zu machen, wo der Eisack in den Stausee mündet. Die große Begeisterung bringt aber auch Gefahren mit sich,
deshalb trafen sich der Landesverband der Wasserrettung und der Bergrettungsdienst des CNSAS Brixen am Samstag zu einer Übung.
Die Mitglieder der Wasserrettung kamen aus Meran, Bozen, Bruneck, Brixen. Außerdem waren zwei Sanitäter des WK Brixen vor Ort
und der Betreuungszug des WK mit einigen Helfern und ihren Fahrzeugen.
Angenommen wurde ein Rafting Unfall mit mehrere Verletzten. Einige der Verletzten mussten aus dem fließenden Gewässern
geborgen werden. Bei einer anderen Station wurde das Suchen verletzter Rafter mit Tauchern geübt.
Da der Eisack momentan nicht viel Wasser führt musste man sich eben mit dem zufrieden geben, was vorhanden war.
Trotz einer Tiefe von "nur" 3 Metern, war das Suchen nicht gerade leicht, weil durch die Schwimmbewegungen des Tauchers Sand, Schlamm
und ähnliches Material aufgewirbelt wurde.
Die Übung wurde einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag gehalten, sodass jeder Retter einmal eine andere Situation
zu bewältigen hatte. In der Mittagszeit wurden die Übunden vom Betreuuungszug des Weißen Kreuzes verköstigt.
Insgesamt nahmen ca.50 Wasserretter, 12 Mitglieder des CNSAS, 2 Helfer des Weißen Kreuzes und ca. 8 Helfer des Betreuungszuges
an der Übung teil.