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Seit Juli 1986 verfügt Südtirol über eine Landesflugrettung mit je einem Hubschrauber in Bozen (1986), Brixen (1988)
und Pontives (2003; vorher Seiser Alm).Die Hubschrauber werden Primär von der LNZ (Landesnotrufzentrale) eingesetzt.
Bei "Engpässen" werden auch Hubschrauber des Heeres, der Polizeiorgane Carabinieri, Finanzwache und im Grenzgebiet zur Schweiz
jene der REGA - Basis Samedan eingesetzt. Das Einsatzgebiet der Flugrettung umfasst das gesamte Landesgebiet von 7400 qkm.
Ungefähr 40% sind Sekundärtransporte zwischen den Krankenhäusern des Landes, der Nachbarländer oder
den angrenzenden Provinzen. Die Einsatzzeiten beschränken sich ausschließlich auf die Tageszeit.
Fallbeispiel aus der Tageszeitung Dolomiten
Turbulenter Alltag über den Wolken
Wenn ein Notruf eingeht, rückt der RTH Pelikan 2 innerhalb 180 Sekunden aus. So geschehen in der Brennergegend.
Zwei bundesdeutsche Bergsteiger, einer davon mit Kreislaufproblemen, haben sich in den Bergen verstiegen.
Sie fordern Hilfe des Pelikan 2 an.Um 18.15 Uhr bricht der Hubschrauber Richtung Pflersch auf. Das Wetter ist schlecht, über
Sterzing gehen Gewitter ab. Die Gefahrenzone muss umflogen werden um die beiden Wanderer zu erreichen.
Bei Eintreffen des Hubschraubers
am angegebenen Ort ist von ihnen keine Spur. Gemeinsam mit der Bergrettung werden Alternativen ausgelotet. Die Zusammenarbeit mit den
Leuten dies - und jenseits des Brenners funktioniert gut, schon bald ist der Standort der Wanderer ausfindig gemacht. Der Pilot steuert ihn an.
Etwa eineinhalb Kilometer östlich vom angegebenen Standort befinden sich die Alpinisten. Sie machen auf sich aufmerksam.
Das Abseilen vom ärztlichen Personal mit der Seilwinde wird vorbereitet. Das Wetter wird zunehmend schlechter.
Starker Wind kommt auf, Regen setzt ein. Sobald Ärztin und Sanitäter vom Pelikan 2 abgesetzt werden, beginnt es zu hageln.
Nach einer kurzen Zwischenlandung um weiteres Material zu holen, verbessert sich das Wetter und diese Lage wird ausgenutzt um
das Rettungsmanöver abzuschließen. Um Zeit zu sparen werden 4 Personen in einem einzigen Einsatz mittels Seilwinde in
in den Hubschrauber gebracht. Um 19.33 Uhr landet der Pelikan 2 schließlich beim Krankenhaus Sterzing.
Das medizinische Personal sowie Bergretter und Wanderer steigen wohlbehalten aus.
Foto: Manuel Oberhofer
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Unter dem folgenden Link finden Sie das Dekret des Landeshauptmanns vom 8. April 2003 Nr. 11, in dem die Verordnung zur Organisation
des Landesflugrettungsdienstes geregelt ist. Zum Dekret ...
Quelle: www.regione.taa.it
Direktlink zum Dokument im pdf Format ...
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Pelikan 1 ...
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